Zurück nach Wien – oder auch nicht?

Freitag, 28. September 2018
Der letzte Tag war angebrochen. Das gesamte Rudel machte sich ein letztes Mal auf zum ESDi, wo das Projekt völlig funktionsfähig übergeben wurde. Zum Abschluss gab es noch ein gemeinsames Foto mit unserem über alles geliebten Mentor Toni.
(Foto folgt, sobald Toni es uns zukommen lässt!)
In unserer Kochstube bereiteten wir ein letztes Mal Spagetthi Bolognese zu.

Spaghetti Bolognese (Foto von einem anderen Tag)
Spaghetti Bolognese (Foto von einem anderen Tag)

Den übrig gebliebenen Rest verschenkten wir an Obdachlose. Unser Herz schlug um einiges Höher, als wir die glücklichen Gesichter der Obdachlosen vernahmen. Danach wurde die Küche selbstverständlich blitzeblank gereinigt, sodass wir eine feinst gesäuberte Stätte hinterlassen haben.
Den Nachmittag verbrachten wir damit, ein letztes Mal den Strand aufzusuchen und einige Mitbringsel zu besorgen.

Hafen
Hafen

Traurig verließen wir den Strand und spazierten zurück in die Wohnung, wo wir allmählich unsere Koffer packten.
Den Abend ließen wir mit einer Sangria und Cocktails Runde ausklingen.
Außerdem gingen wir früher zu Bett, da wir am nächsten Tag bereits um 4:30 morgens aufstehen mussten.

Samstag, 29. September 2018
An unserem letzten Tag begann für uns der Tag äußerst früh. Um 4:30 am Morgen klingelte unser Wecker, gleich darauf räumten wir die letzten Sachen auf und packten unsere Koffer komplett. Eine Stunde später wurden wir von einem Taxi, welches ein äußerst schicker Audi A6 mit beinahe zu wenig Stauraum war, abgeholt. Auf dem Weg zum Taxi bemerkten wir unglaublich viele betrunkene Menschen mitten auf der La Rambla, damit war uns klar, warum man zu solch einer Zeit am besten die Wohnung nicht verlässt. Das Taxi wurde uns netterweise von unserer Mobilitätskoordinatorin Mila gesponsert.
Am Flughafen angekommen hatten wir absolut keinen Plan, wie wir unsere Koffer einchecken sollen, denn es gab am Flughafen dafür kein Personal, sondern nur Automaten. Als wir dieses Problem schließlich in den Griff bekamen, schlenderten wir gemütlich zu unserem Gate. Dort konnten wir unseren Augen kaum trauen, anstatt “Viena” (Wien) stand “Palma de Mallorca”, jedoch änderte sich die Anzeige nach kurzer Zeit in “Viena”. Ruhig konnten wir aufatmen und in das Flugzeug steigen. Beatrice hatte dabei den gesamten Tag ein sehr angeschwollenes Auge – dies kann man womöglich am Abbild erkennen. Als sie keine Klimaanlage mehr um sich hatte, gesundete sie sofort.

Gruppenfoto im Flugzeug
Gruppenfoto im Flugzeug

In Wien wurden die Koffer abgeholt. Von dort aus fuhr Benjamin mit dem Zug nach Hause. Lukas wurde von seinen Eltern abgeholt und Jana und Beatrice wurden von Janas Freund abgeholt, welcher freundlicherweise Beatrice bis Amstetten Ost mitnahm.

 

Kosten

Gesamtkosten abzüglich Miete, Flug und Versicherung p.P.:
Beatrice: 480€
Jana: 675€
Lukas: 800€
Benjamin: 950€
Hierbei ist anzumerken, dass Beatrice abgesehen von den wirklich notwendigen Kosten nichts ausgab und Benjamin für das Fußballspiel sehr viel Geld benötigte.

Kosten für Miete p.P.: 451,75€

Flug p.P.: 244€

Versicherung p.P.: 39€

Wohnung

Sie war in einer außerordentlich gute Lage, gleich neben der La Rambla und auch die nächstgelegene U-Bahn Station Liceu war auch nur einen Katzensprung von unserer Wohnung entfernt. Zum Plaça de Catalunya waren es etwa 450m.
Anfangs war die Wohnung, in dem hygienischen Zustand die wir sie vorfanden, eher nicht bereit bezogen zu werden. Aber nach einer rundum Reinigung unserer vier Wände war sie beinahe gemütlich.
Hingegen konnten wir eine überaus gute Internetanbindung von etwa 45 MBit/s Download und 37 MBit/s Upload verzeichnen, dies reichte für unser Nutzen allemal aus.
Die Zimmeraufteilung war anders als geplant, Lukas bekam ein Stockbett in einem Zimmer für sich alleine. Beatrice und Jana teilten sich ein Zimmer mit Doppelbett und Benjamin durfte auf einem Schlafsofa im Wohn- Esszimmer ein Monat verbringen. Die Betten von Beatrice und Jana waren dabei den österreichischen Standard am ähnlichsten, jedoch störten die Bettnässerunterlagen die ein oder andere Nacht sehr, weil sie dauerhaft verrutschten.
Man kann sagen, dass die Klimaanlage in diesem Monat eine ausgezeichnete Arbeit verrichtete und dabei einige Male beinahe ihre Grenze erreichte.
Die Küche war ein absoluter Traum, sie bot alle Utensilien, um Gerichte verschiedenster Art zu kochen.
Zusammengefasst war die Wohnung in Ordnung.

Wohnzimmer
Wohnzimmer mit Schlafcouch (unausgezogen)
Wohnzimmer
Wohnzimmer
Küche
Küche
Zimmer von Lukas
Zimmer von Lukas
Zimmer von Beatrice und Jana
Zimmer von Beatrice und Jana
Flur
Flur

Fazit

Auch unsere Freizeit ließen wir in diesem Monat nicht ungenutzt. Beinahe jeden Tag machten wir eine Unternehmung, wo wir viele neue Dinge erfuhren. Hier nochmals ein Überblick über unsere Sehenswürdigkeiten.

Zeitplan
Zeitplan

Weiters brachte uns dieses Praktikum beruflich um einige Schritte weiter, denn Internationalität wird heutzutage immer wichtiger und wichtiger.
Natürlich verlief nicht immer alles nach Plan, aber dies brachte uns persönlich mit Sicherheit auch weiter und förderte dabei unsere Selbstständigkeit. Dabei wurden außerdem unsere Fähigkeiten im Haushalt auf einen neuen Level gebracht.
Außerdem konnten wir einige gravierende Unterschiede in den Dialekten von uns feststellen, da es einige Male Verständigungsschwierigkeiten zwischen dem Yspertaler und Mostviertler Dialekt gab.
Barcelona wird immer in unseren Herzen bleiben und wir durften sie als überaus freundliche Metropole kennenlernen, welche zudem hübsch anzusehen ist.

Ein kurzes Statement von jedem von uns.

Jana: Allgemein war das Praktikum alles in Allem eine sehr gute Lebenserfahrung, die ich jedem empfehlen würde, allerdings nur als einmaliges Erlebnis.

Lukas: Das Praktikum war mir auf jeden Fall jeden Cent wert und es ist eine wertvolle Erfahrung für das Leben.

Benjamin: Das Auslandspraktikum war eine einzigartige Erfahrung und bereicherte mich mit neuer Erfahrung.

Beatrice: Für mich war das Auslandspraktikum eine wertvolle Lebenserfahrung, welche ich keines Falls missen möchte. Erfahrungen mit anderen Kulturen zu machen, ist meiner Meinung nach äußerst wichtig in unserer heutigen Arbeitswelt, ich würde es auf jeden Fall wieder machen und jedem weiterempfehlen.

An dieser Stelle ist auch ein großer Dank an unsere Eltern und Lehrer auszusprechen, welche uns während des Monats immer unterstützt haben. ❤

Nun sagen wir “Adios Amigos” und hoffen, wir konnten euch mit diesen Blogeinträgen Einblicke in unseren Alltag bieten und euch natürlich auch unterhalten!