MALLE FÜR (fast) ALLE

Samstag, 22. September 2018 und Sonntag, 23. September 2018
Seit zwei Wochen haben wir ein kleines Geheimnis vor euch. Eine günstige irische Fluggesellschaft hatte ein unschlagbares Angebot, welches wir nicht ablehnen konnten. Wir erwarben so drei Tickets nach Palma de Mallorca. Jana verweilte mit ihrem Freund in Barcelona, sie besichtigten Bunkers del Carmel und genossen das Volksfest La Mercé in vollen Zügen.
Für uns restlichen drei abenteuerlustigen Genossen ging ein Traum in Erfüllung.
Am Vormittag begaben wir uns zeitig zum Flughafen und kamen so gegen Mittag in Palma an.

Gruppenfoto im Flugzeug
Gruppenfoto im Flugzeug

Dort angekommen ließen wir den Nachmittag selbstverständlich nicht ungenutzt und besichtigten die Hauptstadt der Balearen. Mit einem Sightseeingbus besichtigten wir die Kathedrale und das Castell de Bellver. Der atemberaubende Ausblick verblüffte uns sehr.

Castell del Bellver
Castell de Bellver
Wasserlandschaft
Wasserlandschaft
Kathedrale
Kathedrale

Danach ging es mit einem übermäßig teuren Stadtbus Richtung Ballermann 6, wo wir im strahlenden Sonnenschein ein paar Bier genossen und die weiteren lokalen Begebenheiten erforschten. Von der guten Funktionalität von so mancher älterer Leber waren wir äußerst beeindruckt, die permanent trainiert wurden. Die Pensionisten sitzen in Gruppen mit lustigen Kostümen am Strand und trinken als wären sie knackige 18. Danach ging unser Streiftour weiter zum Megapark, wo unsere Vorstellungen weitaus übertroffen wurden. Nach einigen Getränken wanderten wir weiter zum Bierkönig, dort fühlten wir uns noch viel wohler, da die Stimmung um einiges besser war.
Da am Ballermann noch immer tropische Temperaturen herrschen, entschieden sich Beatrice und Lukas dazu, einen kurzen Tauchgang im blauen Meer zu nehmen.

Meer
Meer
Beatrice und Lukas von hinten im Meer
Beatrice und Lukas von hinten im Meer
Badespaß
Badespaß

Erfrischt überkam uns langsam aber sicher der Hunger, so erwarben wir ein vollkommen überteuertes Menü bei der Fast-Food-Kette unserer Wahl. Gestärkt ging es für uns zurück in den Megapark, dort zögerte Beatrice nicht, als es um einen Tabledance ging.

Tabledance
Tabledance

Auf Grund der Tatsachen, dass uns die Musik dort nicht vom Hocker haute, besuchten wir wieder den Bierkönig, wo wir auch die gesamte restliche Nacht verweilten.

Im Bierkönig
Im Bierkönig

Nach dem ein oder anderen Maß Longdrink haben wir auch schon das Tanzbein geschwungen. Außerdem lernten wir dabei viele nette alte Leute kennen, von einem älteren Mann bekam Beatrice einen Hut geschenkt, den sie bis nach Barcelona überglücklich mitgenommen hat. Ein Discofox wurde ebenfalls von Beatrice getanzt.

Maß Longdrink
Maß Longdrink
Gruppenfoto
Gruppenfoto
Beatrice mit überdimensionalen Panda
Beatrice mit überdimensionalen Panda

 

Da Beatrice äußerst gesprächsfreudig ist, lernte sie erneut neue Leute kennen. Es handelte sich dabei um eine Musikkapelle aus Ainring in Bayern. Mit dieser Gruppe, wovon die meisten Personen in unseren Alter sind, verstanden wir uns äußerst prächtig und so verbrachten wir mit ihnen die restliche Nacht. An dieser Stelle herzliche Grüße an die Musikkapelle Ainring.
Zur späteren Stunde war Benjamin bereits in einem guten Zustand angekommen und leider verlor er dabei sein Handy, jedoch war der Finder eine gute Seele und brachte ihm sein Smartphone zurück. Desweiteren erkundete er den Strand, so platzierte sich das Fast-Food-Essen am Strand.
Danach beschlossen wir aufzubrechen, wir machten eine kleine Wanderung in Richtung Flughafen Palma. Für die letzten paar hundert Meter mussten wir gezwungenermaßen ein Taxi nehmen, weil es sich um einen Autobahnabschnitt handelte, den wir nicht zu Fuß bestreiten wollten.
Am Flughafen angekommen setzten wir uns auf den erstbesten Platz und hielten ein kurzes Nickerchen bis etwa 8 Uhr morgens.

Morgens am Flughafen
Morgens am Flughafen

Danach waren die männlichen Reiseteilnehmer in einem miserablen Zustand, Beatrice hingegen war top fit. Ein weiteres Nickerchen folgte etwa zwei Stunden später auf einer Parkbank mitten im Flughafen. Darauffolgend knurrte der Magen bereits wie von einem wilden Tier, so gab es wieder einmal Fast-Food für unseren Magen.
Einige Stunden später traten wir den Rückflug an und waren vollkommen erleichtert als wir wieder in Barcelona in unserer Wohnung einen Toast zu uns nehmen konnten.
Völlig erschöpft und mit Schlafmangel gingen wir frisch geduscht zu Bett.

Zusammengefasst kann man sagen, dass es wohl eines der unvergesslichsten Erlebnisse in unseren bisherigen Leben für uns war und es alle Mühen und Kosten wert war. Mallorca hat uns mit Sicherheit nicht zum letzten Mal gesehen. Es wurde außerdem der gesamte Ausflug mittels Vlog dokumentiert, dieser wird jedoch frühestens zu unserer Maturafeier gezeigt. 😂