Eine würdige Halbzeit

Freitag, 14. September 2018
Dieser Tag begann wie jeder andere. Früh morgens bereiteten wir uns natürlich kein Frühstück zu und machten uns direkt auf den Weg zur Arbeit. Beim Praktikumsplatz angekommen verspeisten wir unsere mitgebrachten delikaten Croissants.
Schnell stellten wir fest, dass die Kameras vom ESDi Vintagemodelle waren, so richtig funktionierte keine, deshalb beschlossen wir am Montag unsere eigene Kamera mitzubringen. Außerdem wollten wir einige Unterlagen ausdrucken, dies funktionierte allerdings nur mit Hindernissen. Um die Kommunikation zwischen uns und dem Lehrling zu vereinfachen, verwendete dieser den altbekannten Google Übersetzer.
Nach der Arbeit freuten wir uns umso mehr, einen überaus günstigen Wodka gefunden zu haben. Ohne lange nachzudenken, ging dieser unverzüglich in unseren Besitz über.
In der Wohnung schätzten wir uns glücklich, dass wir noch Nudeln und Reis vom Vortag übrig hatten, dazu machten wir uns noch Geschnetzeltes und eine Pfeffersoße.

Mittagstisch
Mittagstisch
Geschnetzeltes
Geschnetzeltes

Weil wir vor hatten, Barcelona in der Nacht unsicher zu machen, legten wir uns kurz – oder auch lang –  aufs Ohr. Als wir aufwachten, dachten wir, wir hätten das Nachtleben bereits verschlafen, jedoch beginnt in Barcelona dieses erst nach Mitternacht.
Um für das Damenspitzerl gerüstet zu sein, gönnten wir uns noch eine so genannte Unterlage – einen Toast mit herrlichem Ketchup. Natürlich wollten wir uns in einem guten Zustand zum Moog begeben, deshalb spielten wir eine Runde Beer-Pong mit Wodka.

Beer-Pong
Beer-Pong

Schnell stellten wir fest, dass der Wodka einer überaus scheußlichen Medizin gleicht, trotzdem verschwendeten wir keinen Tropfen.

Genuss vom scheußlichen Wodka
Genuss vom scheußlichen Wodka

Fröhlich machten wir uns auf zum Moog, dort angekommen befanden sich fast ausschließlich Personen im Alter 40+ im Club. Nach kurzer Zeit schlossen wir Bekanntschaft mit einem Niederländer, welcher durch seinen auffälligen Hut aus der Menge heraus stach. Positiv fiel uns auf, dass in dem Club nicht geraucht werden durfte und auch die meisten Besucher nicht sehr angetrunken waren. Die österreichischen Lokale könnten sich hierbei eine Scheibe abschneiden.

Lukas, Jana und Benjamin im Moog
Lukas, Jana und Benjamin im Moog
Gruppenfoto im Moog
Gruppenfoto im Moog

Der Niederländer war ganz verrückt nach Beatrice und schenkte ihr deshalb eine Rose, diese hatte aber leider nur eine kurze Lebensdauer. Als Gegenzug luden wir ihn auf ein Jausal und zwei Flaschen Wein ein. Der Niederländer war sofort begeistert und begleitete uns am Weg nach Hause.
In der Wohnung angekommen zeigten wir ihm ein traditionelles österreichisches Nationalgetränk – den Spritzer. Der Holländer traute seinen Augen nicht, als wir einen edlen Tropfen Weißwein mit Mineralwasser vermischten. Außerdem bereiteten wir eine Eierspeise mit Toastbrot zu. Nach diesem kleinen Snack waren wir alle sehr müde und beschlossen, unseren Gast hochkant aus der Wohnung raus zu schmeißen.
Erleichtert und ein wenig erschöpft gingen wir zu Bett.

Samstag, 15. September 2018
Nach unserem lang anhaltenden Schönheitsschlaf wachten wir um halb 12 auf, Lukas hingegen erst gegen 13 Uhr. Mit ein wenig Restalkohol intus machten wir uns auf den Weg zu unserem Supermarkt des Vertrauens. Dort erwarben wir alle Habseligkeiten für unser Mittagessen.
Zurück in der Wohnung bereiteten wir zügig wohlschmeckende Gourmetburger zu.

Amerikanisches Mittagessen
Amerikanisches Mittagessen
Burger
Burger

Nach dem Mittagessen nach amerikanischen Stil besuchten wir den Park Güell. Bei einem Spaziergang durch den öffentlichen Teil des Parkes stießen wir zufällig auf das Gipfelkreuz. Danach besuchten wir noch den kostenpflichtigen Teil des Parkes. Die 7,50€ war dieser Teil bedauerlicherweise nicht Wert, weil man den Großteil von außen ebenfalls betrachten konnte.

Unsere WG machte sich erneut auf den Weg, um das Nachtleben in Barcelona genauer zu erforschen. Dabei wurde diesmal der berühmteste Nachtclub in Barcelona – Pacha – besucht.
Fortsetzung folgt …

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