Ein frühes Ende?

Montag, 10. September 2018
Wie immer begann der Tag zu früh, wir waren mit unserer Mobilitätskoordinatorin Mila verabredet. Um 10 Uhr trafen wir uns beim Museum CosmoCaixa Barcelona. Drinnen angekommen hoben wir den Altersdurchschnitt deutlich an, das Museum war sehr vielfältig. Da wir Eliteschüler sind, bemerkten wir schnell den ein oder anderen Fehler bei den Ausstellungsstücken. Nach einem sehr primitiven 3D-Film über die Evolution von Fluggeräten, welcher in spanisch war, verließen wir enttäuscht das Museum.

Benjamin, Beatrice und Lukas mit 3D-Brillen
Benjamin, Beatrice und Lukas mit 3D-Brillen
Roboter
Roboter
Plasmakugel
Plasmakugel
Wasserlandschaft
Wasserlandschaft

Anschließend wollte Mila mit uns etwas Essen gehen, doch unsere Geldbörse erlaubte dies leider nicht. Also verwendeten wir unsere eigenen Küche und bereiteten uns Schnitzel mit Reis zu. Jedoch geschah wieder ein Missgeschick, ein weiterer Teller ging auf den Nacken unserer Mädels.

Mittagstisch
Mittagstisch
Schnitzel mit Reis
Schnitzel mit Reis

Da wir für den heutigen Tag nichts weiter vor hatten, verbrachten wir den restlichen Abend mit Wäsche waschen und Reinigungsarbeiten.

Dienstag, 11. September 2018
Laut und schmerzhaft weckten uns die Glockengeräusche der katalonischen Unabhängigkeitsanhänger. Fast anderthalb Stunden läuteten die Glocken ohne Unterbrechung durch, da in Katalonien am 11. September La Diada – der Unabhängigkeitstag – stattfindet. Die Straßen voll von Demonstranten sowie Patrioten und der Himmel überwacht von Polizei und Pressehelikoptern ließen auf sich warten.
Da wir unser eigentliches Vorhaben auf Grund der Feierlichkeiten nicht ausüben konnten, verbrachten wir den Tag gemütlich am Strand Barceloneta. Einige äußerst freundliche Strandverkäufer baten uns – natürlich alkoholfreie – Cocktails an. Auf Grund unserer finanziellen Lage verhandelten wir. Wegen unseres wahnsinnig guten Wirtschaftunterrichts brachten unsere Verhandlungen mit den Verkäufern Früchte und wir bekamen so acht Cocktails um schlappe 14€.

Cocktails
Cocktails
Strand
Strand

Beim Heimweg vom Strand erspähten wir ein sagenhaftes Angebot einer Fast Food Kette aus Kentucky. Das Fried Chicken mit Pommes, Cola, Eis und einer Beilage bekamen wir um 5€.
Danach machte sich Benjamin vergeblich auf die Suche nach einer neuen Handyhülle, er wanderte dabei quer durch Barcelona. Das Endergebnis war ein überaus zorniger Benjamin, welcher sich morgen erneut auf die Suche begeben wird.
Schlussendlich gab es an den billigen Cocktails doch einen Hacken, sie waren mit subtropischen Fäkalbakterien versehen. Um unseren Magen wieder auf Vordermann zu bringen, konsumierten wir ein alkoholfreies Reparaturseiterl. Falls es in den nächsten Tagen kein Update mehr gibt, verständigt den Euronotruf auf Carrer de la Boqueria 28.

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