Der normale, phänomenale Alltag

Dienstag, 18. September 2018
Auf dem Weg zur Arbeit waren wir abermals verwirrt von den Fahrzeiten der Nahverkehrszüge. Die Fahrzeiten sind nicht wie bei uns jeden Tag gleich, sondern ändern sich im Laufe des Tages mehrmals. So kam es, dass wir in eine übermäßig befüllte Bahn steigen mussten. Die Fahrt wurde bis zum Schluss nicht besser, kurz bevor es hieß: “proxima parada Sabadell Centre”, wurden Beatrice’ Hatscher von einem Fahrgast komplett mit glühend heißem Kaffee übergossen. Somit war der Tag für sie wortwörtlich gelaufen.
Nach der Arbeit ging es wieder an den Herd. An diesem wunderschönen Dienstag bereiteten wir bezaubernde Tortillas zu, dies erfreute unseren Gaumen sehr.

Tisch
Tisch
Tortillas
Tortillas

Direkt hinter den Spielerbänken auf den teuersten Plätzen platzierte sich Benjamin an diesem Abend beim Champions League Spiel von FCB gegen PSV. Benjamin zufolge war es jeden einzelnen Cent wert.

Spieler von FCB
Spieler von FCB
Stadion
Stadion
Stadion beleuchtet
Stadion beleuchtet

Jana und Beatrice machten in dieser Zeit die Stadt unsicher und bestritten eine aufregende Shoppingtour. Leider gab es keine Erfolge zu verzeichnen, jedoch erfreute dies deren Sparschwein.

Anprobe von Sonnenbrillen
Anprobe von Sonnenbrillen

Danach war auch bereits das Ende des Tages erreicht.

Mittwoch, 19. September 2018
Zeitig erhoben wir uns an diesem Mittwoch aus dem Bett, um die Fahrpläne genauestens zu analysieren. Nichtsdestotrotz durchschauten wir den Fahrplan immer noch nicht, denn die Bahn war wieder früher am Bahnsteig als die Ergebnisse unserer Untersuchung.
Am Praktikumsplatz angekommen standen wir vor verschlossenen Türen, weil Toni nicht auffindbar war. Nach etwa einer halben Stunde bekamen wir endlich Zugang zu unseren Büroräumlichkeiten gewährt. Außerdem war für heute unsere Mobilitätskoordinatorin Mila angekündigt, die sich jedoch auch verspätete. Als sie endlich eingetroffen war, bekamen wir die bereits lang versprochene Tour durch das gesamte ESDi-Institut. Während des Rundganges mussten wir schockierend feststellen, dass diese Universität weitaus teurere Hardware sein Eigen nennen darf als unsere HTL. Das ESDi verfügt über riesige Greenrooms und Textillabore. Am Ende der Tour waren wir nur noch sprachlos.
Nach dem Rundgang begeisterten wir Mila und Toni mit unserem weit fortgeschrittenen Projekt, dieses wird am Donnerstag der letzten Woche an der Partnerschule Institut Nicolau Copèrnic in Terrassa präsentiert werden.
Zurück im Apartment bereiteten wir überaus köstliche Pizzabrötchen zu.

Pizzabrötchen
Pizzabrötchen

Am späten Nachmittag besichtigen wir das Laberint d’Horta, hiervon war jedoch nur die Hälfte der Partie schwer beeindruckt.

Figur im Mittelpunkt des Labyrinths
Figur im Mittelpunkt des Labyrinths
Labyrinth von oben
Labyrinth von oben

Im Gegensatz dazu beeindruckte jeden von uns das Jurassic-Park-Ähnliche Gefängnis, es ist mit Rolladen ausgestattet, die nicht einmal wir in unseren Häusern zu Hause besitzen. Das Gefängnis kam uns luxuriöser als der Großteil der spanischen Häuser vor.

Hof des Gefängnisses
Hof des Gefängnisses
Eingang vom Gefängnis
Eingang vom Gefängnis

Mit diesem Ausflug ging ein weiterer aufregender Tag zu Ende.