ESDi - unser Arbeitsplatz

An die Arbeit

am 8. Sep 2017 in Arbeit
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Dienstag, 5. September 2017

Verwöhnt von den letzten Tagen ging es gefühlt viel zu früh aus dem Bett, um uns mit unserer Kontaktperson aus Barcelona, Mila, zu treffen. Nach dem Frühstück klingelte es auch schon an der Tür. Nach ersten Informationen zur Arbeitsstätte ging es auf zur U-Bahn-Station. Pünktlich fuhr der Zug Richtung Sabadell, wo unsere Praktikumsstelle ist. Nach etwa 40 Minuten Fahrzeit und weiteren 15 Minuten zu Fuß sahen wir das Universitätsgebäude zum ersten Mal.

Im Gebäude der Designuniversität ESDi (Escola Superior de Disseny) angekommen begaben wir uns in die Cafeteria der Schule, wo wir etwas zu trinken bekamen. Mila stellte uns sogleich Antonio Gonzalez, unserem Betreuer für das Praktikumsprojekt vor. Dieser führte uns schließlich durch das ganze Bauwerk und präsentierte uns jeden Raum mitsamt der darin enthaltenen Maschinen und Geräte. Dabei erfuhren wir außerdem, dass eine Vergrößerung des Gebäudes für das nächste Jahr geplant ist.

Universität Eingangshalle

Beeindruckt von der Ausstattung der Designuniversität ging es auch schon an unseren Arbeitsplatz, wo wir die Aufgabe bekamen uns ein für die Universität sinnvolles Projekt auszudenken. Durch die tolle Ausstattung mit modernsten Geräten standen uns auch viele Möglichkeiten offen. Nach einer mehrere Stunden dauernden Brainstorming-Session hatten wir schließlich einige kreative Ideen gesammelt. Die Ideen spezifizierten wir anschließend weiter. Dabei gefiel uns am Ende eine am besten, nämlich ein halbtransparenter Spiegel, welcher Nachrichten und Termine der Schule sowie allgemeine Informationen zu Wetter und Feiertagen anzeigen kann. Ein solcher Spiegel ist von der einen Seite verspiegelt, von der anderen jedoch durchlässig, was es ermöglicht dahinter einen Monitor zu platzieren, welcher diese Informationen anzeigen kann. Begeistert erzählten wir Toni von unserer Idee. Er war am Anfang etwas verwirrt und konnte sich nichts Spezielles darunter vorstellen. Nach einigen weiteren Erklärungen gefiel ihm das Projekt jedoch auch ziemlich gut. Sofort machten wir uns an die Arbeit und erstellten ein englisches Proposal, welches die Projektidee, den Zeitplan und die benötigten Teile enthielt.

Geschafft von der anstrengenden Brainstorming-Session ging es dann, wieder mit der S2, zurück zu unserer Wohnung, wo wir uns weiter über das anstehende Projekt unterhielten.

Später am Abend besuchten wir wieder den nahe gelegenen Supermarkt, um Zutaten für das Abendessen zu kaufen. Wegen der lokalen Verfügbarkeit wollten wir an diesem Tag endlich etwas mit Meeresfrüchten kochen. Kurzerhand entschlossen wir uns verschiedene Meeresfrüchte, Reis sowie Gemüse zu kaufen. Wieder zu Hause angekommen bereiteten wir den Eintopf zu und aßen das köstliche Gericht in gemütlicher Runde auf.

Mittwoch, 6. September 2017

Am nächsten Tag begaben wir uns (diesmal ohne Begleitung) pünktlich auf den Weg zur Arbeit. Dort angekommen teilte uns Toni mit, dass unser Projekt der Sekretärin der Schule sehr gut gefällt, wir aber zusätzlich einen Informationsbildschirm für verschiedene schulische Angelegenheiten erstellen sollen. Durch unsere kompakte Zeitplanung des ersten Projektes sollte diese zusätzliche Aufgabe kein großes Problem darstellen. Mit einigen Informationen von Toni stürzten wir uns neuerlich auf das Verfassen eines Proposals, welches beide Ideen beinhaltete. Zusätzlich zum Bildschirm wollten wir dann auch noch eine kleine Wetterstation integrieren, welche die aktuelle Außentemperatur des Geländes auf dem Bildschirm anzeigt. Toni willigte ein und wir begannen auch schon mit der Verwirklichung der benötigten Software.

Benjamin

Nach der Arbeit wollten wir an diesem Tag etwas aufwendigeres kochen. Wir entschieden uns schlussendlich für gefüllte Paprika und beschafften uns anschließend die benötigten Zutaten. Das leckere Essen war schnell verzehrt und der Tag neigte sich dem Ende zu.

gefüllte Paprika

Donnerstag, 7. September 2017 & Freitag, 8. September 2017

Da das zu erledigende Projekt nun feststand galt es weiter an der Realisierung der spezifizierten Eigenschaften zu arbeiten. Motiviert setzten wir uns an den Arbeitsplatz und programmierten weiter an unserer Software.

 

Links zu den Originalfotos:

Erster Arbeitstag (Tag 4)