Der erste Arbeitstag

Dienstag, 7. September. Nachdem wir den gestrigen Tag zur freien Verfügung hatten, beginnt ab heute unser Arbeitsalltag in der Mittelmeermetropole. Um Punkt 7 Uhr werden wir von den Klängen des Weckers aus dem Schlaf gerissen. Bis zu unserem Treffpunkt mit der Direktorin unserer Partnerschule, Maria Moratal, trennen uns noch zweieinhalb Stunden. Nach dem Frühstück treten wir unsere einstündige Zugfahrt in das 20 Kilometer entfernte Sabadell an. In der Metrostation Diagonal wechseln wir auf die S2 der Vorortbahn FGC nach Sabadell-Rambla. Überpünktlich dort angekommen treffen wir Maria, die uns zu der neuen Arbeitsstätte führt.

Nach knapp 10 Minuten Fußweg erreichen wir die Design-Universität ESDi (Escola Superior de Disseny). Wie wir von Antonio, unserem Betreuer an der Universität, erfahren, gibt es an der Einrichtung die Fachrichtungen Grafik-, Produkt-, Mode- und audiovisuelles Design sowie Innenarchitektur. Beim Rundgang durch die Uni bleibt kein Winkel unentdeckt. Wir sind fasziniert von der modernen Ausstattung, vor allem im medientechnischen Bereich. Ausnahmslos jedem Professor und allen Mitarbeitern werden wir vorgestellt. Manuel und Raffael, die Technicals und die Developer Dominik und Kevin. Nach einigen wenigen Anläufen verläuft die Vorstellung ohne Verwechslungen. Um Tonis Gedächtnis zu entlasten, stellen wir uns immer in derselben Reihenfolge auf.

Am späten Vormittag bekommen wir nun unsere Aufgabenstellung für die kommenden vier Wochen. Jeweils ausgestattet mit einem Banana Pi gilt es herauszufinden, wie die Universität die Geräte sinnvoll einsetzen kann. Antonio fungiert ab hier als unser Kunde, wir sind ein eigenes Unternehmen und präsentieren ihm in den nächsten Tagen unsere Ideen. Um unserer Kreativität Antrieb zu verschaffen, haben wir in unserer Arbeitsumgebung ein für uns gewohntes und motivierendes Element eingebaut – wer suchet, der findet 😉

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Brainstorming für unser Banana Pi – Projekt

Wieder in unserer Wohnung angekommen, begeben wir uns auf den Weg zum Stadtstrand. Dieses Mal ziehen wir den circa drei Kilometer langen Fußweg einer Fahrt mit der Metro vor, um mehr von der Stadt sehen zu können. Vorbei geht es am Arc de Triomf, einem imposanten Triumphbogen, welcher 1888 anlässlich der Weltausstellung als Haupteingangstor errichtet wurde.

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Arc de Triomf

Kurz bevor wir am Meer angelangen, marschieren wir durch den Parc de la Ciutadella, der für viele Einheimische eine Alternative zum Strand darstellt. In der grünen Oase inmitten der Großstadt befindet sich sogar ein kleiner See, welcher mit einem Ruderboot befahren werden kann.

 

Ein Kommentar

  1. Richard Zöchbauer
    13. September 2016

    Ja bei uns gehts auch schon ziemlich zur Sache! Bleibt am Ball Leute, aber vergesst nicht die Zeit auch zu nützen die ihr an so einem besonderen Ort zur Verfügung habt.

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